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Vadier´s E-11 ANH Blaster Guide
Vadier
Hallo WhiteArmor,

der Kostenfaktor ist abhängig vom Ziel, wie filmnah dein Blaster werden soll, Budget und wie dein Werkzeugbestand aussieht.

Genügt dir ein einfacher Blaster zum Troopen, dann sollten dir 100 - 150 EUR ausreichen.
Für eine original Sterling mit original Scope, Counter und Power Cylinder kann je nach Anschaffungskosten auch ein vierstelliger Betrag anfallen.
Ein Mix aus Doopydoo Kit mit Eigenbau-Komponenten liegt demnach dazwischen.
Da ich hier keine Diskussion über Preise starten möchte, kannst du mir gerne eine PM senden, wenn du weitere Fragen zum Budget hast.
Helfe dir gerne weiter!

Dann wünsche ich dir mal viel Spaß beim Shoppen und Bauen Grin

Viele Grüße
 
Vadier
II. Blasterbau E-11 aus ANH


Hallo,

es ist seit dem letzten Beitrag einige Zeit vergangen aber auch an dieser Stelle geht es jetzt weiter!

Ich werde zunächst meine Sterling vollenden und den Bau dokumentieren und im zweiten Schritt dann den Doopydoo-Eigenbau fortführen.

Also weiterhin viel Spaß mit diesem Guide…

A Sterling

1. Magazin


Beginnen wir mit dem Magazin der Sterling.
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Ich habe lange gesucht, was die „richtige“ Länge für das Magazin der E-11 ist.
Auf der Rückseite des Magazins seht Ihr insgesamt 10 angedeutete Kreise.

Bei meinen Recherchen bin ich auf verschiedene Variationen gestoßen.
a ) Schnitt mittig des 4. „Kreises“
b ) Schnitt nach dem 4. „Kreis“
c ) Schnitt mittig des 5. Kreises

Auch wenn nur wenig abweichend, hat mir Variante „b“ am besten gefallen.

Damit man noch genügend Spielraum zum Anbringen der Abschlusskappe hat, ist es wichtig, etwas mehr von dem Magazin stehen zu lassen. Daher habe ich den Schnitt mittig des 6. Kreises durchgeführt.

Das Magazin in den Schraubstock gespannt, angezeichnet und mit der Metallsäge gekürzt.
s14.directupload.net/images/user/131226/6m63rkgf.jpg

Jetzt gemäß der gewünschten finalen Schnittkante mit Klebeband markiert
und dann oben und unten quer bis zur Markierung eingesägt.
s1.directupload.net/images/user/131226/nbykrwns.jpg

Im nächsten Schritt werden die vier Seiten auf einen Winkel von 90 Grad gebogen.
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Die schmalen Seitenteile sind bündig abzutrennen.
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Für das Aufschieben der Abschlusskappe muss bei den breiten Seiten jeweils eine 1 – 2 mm breite Kante stehen bleiben.
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Hier seht Ihr das fertig abgeschnittene Magazin sowie die einzelnen Elemente der Patronenführung.

Es gilt nun die Feder zu kürzen.
Bei der von mir gewählten Magazinlänge empfiehlt es sich, nach 5 außenstehenden Federringen zu trennen.
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Vor dem finalen Zusammenbau sollte das Magazin sowie die Patronenführung gut mit Waffenoil geschmiert werden. Damit wird das Magazin vor Rost geschützt.
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Jetzt wird alles zusammengesetzt und die Abschlusskappe aufgeschoben.
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Und schon ist der erste Schritt zur fertigen E-11 vollendet! 
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Hoffe Euch hat es wieder gefallen, viel Spaß beim Nachbauen. 

In meinem nächsten Beitrag werde ich mich dem Thema T-Tracks zuwenden …

Bis dahin viele Grüße
Euer Vadier


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TK 77077
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felice
Sehr schön!
Ja, das Magazinkürzen ist die schlimmste Arbeit. Ich bin bei meiner mit einem Trennschleifer dran gegangenGrin auf gut Deutsch: Flex....


GMO German Garrison
 
Darth Chridan
Krasse Nummer mit dem Trennen des Magazins...ich selbst hatte es nicht gemacht, sondern nur mein Kumpel...er hatte gleich seins mitgemacht...von daher ^^
Aber mal was anderes...was kleines Grin
Wer es vllt mitbekommen hat im FISD, es hat sich jemand dem 'power cylinder' angenommen, was schon fast einem Manifest gleicht...von der Hintergrundstory bis hin zur Verwirklichung--->>
Hier fängt der Spass an---->>
http://www.whitea...ral-fuses/
Hier ist der sale thread---->>
http://www.whitea...cylinders/
Und das Ganze auch als Resin-Version---->>
http://www.whitea...-for-e11s/

Manche denken sich vllt, soviel Geld für so'n kleines Teil?!?....aber hey, beinem Hengstler counter gehen auch manche an die Schmerzgrenze...zumal der Andy das alles recherchiert und alles selbst angefertigt hat...wahre Handwerkskunst.
Jeder Penny ist es wert---->>
Die Power Cylinder werden mit einer Box ausgeliefert, zudem liegt noch ein Zertifikat bei...ist zwar Spielerei, aber er hat sich bei allem verdammt viel Mühe gegeben...sogar bei der Versandbox.
Hier ist mein Schaaaaaaaaaaatz--->>
i629.photobucket.com/albums/uu12/DarthChridan/Power%20cylinder%20Replica/20131218_200340_zpsf1178bcd.jpg
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...und hier glänzt es, bis mein Blaster fertig ist--->>
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...und soviel ich weiß, ist der Sven der Nächste, der sich freuen darf Grin
In diesem Sinne....


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felice
Bring mal mitGrin


GMO German Garrison
 
Darth Chridan
felice schrieb:

Bring mal mitGrin

Jo...nägscht Woch' am Montag Wink


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Vadier
Ja, Andy hat sich sehr viel Mühe mit der Recherche und Ausarbeitung gegeben!
Daher habe ich ihn auch in meiner Materialkunde unter Punkt I 2 erwähnt, bzw. auf seinen Beitrag im FISD verwiesen.

Er hat mir vorhin mitgeteilt, dass meine beiden Power Cylinder in Kürze fertig sein werden.
Freue mich schon riesig!!!

Nun stehe ich vor dem Problem, dass mir mein Doopydoo Bau so langsam mit echtem Hengstler, Scope und Power Cylinder zu schade zum Troopen wird. Muss ich wohl noch eine dritte Waffe bauen

Viele Grüße


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TK 77077
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Darth Chridan
Vadier schrieb:

Ja, Andy hat sich sehr viel Mühe mit der Recherche und Ausarbeitung gegeben!
Daher habe ich ihn auch in meiner Materialkunde unter Punkt I 2 erwähnt, bzw. auf seinen Beitrag im FISD verwiesen.

Er hat mir vorhin mitgeteilt, dass meine beiden Power Cylinder in Kürze fertig sein werden.
Freue mich schon riesig!!!

Nun stehe ich vor dem Problem, dass mir mein Doopydoo Bau so langsam mit echtem Hengstler, Scope und Power Cylinder zu schade zum Troopen wird. Muss ich wohl noch eine dritte Waffe bauen

Viele Grüße

Also ich sags mal so...mit Originalprops würde ich auch nur auf eine originale Sterling zieren...alles andere wäre wie du schon sagst, zu schade. Aber du hast ja ne Sterling...von daher.


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Vadier
2. T-Tracks

Heute geht es wie versprochen um die T-Tracks für das E-11.

Als Basis dienen mir T-Tracks, welche ich mir im FISD bestellte. (Danke Marv!)

Im ersten Schritt habe ich mir von einem Alu-Rohr (Durchmesser 1 cm) ein Stück von 1 cm abgesägt.
Ebenso aus einem Stück Holz eine 3 mm breite Gerade ausgefräst. (Wenn keine Fräse zur Hand ist, einfach zwei Schnitte mit einer Handsäge durchführen und die Mitte ausbrechen.)
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Das Alu-Rohr wird in einen Schraubstock eingespannt und dient dazu, den heißen T-Track immer in den identischen Winkel zu biegen.

Jetzt die Frage, wie erhitze ich die T-Tracks?

Laut Tipp aus dem FISD sollte man die T-Tracks mit einem Ende für ca. 30 Minuten in heißes Wasser stellen.

Mein Fazit: Durch das Erhitzen im Stehen verbiegt sich die Stange bereits und dies nicht zwingend in die gewünschte Form. Dann kühlt das Material bei der Bearbeitung sehr schnell aus und ist nicht mehr formbar. Ein Nachbearbeiten ist erst wieder in 30 Minuten möglich.
Im Ergebnis halte ich diese Methode für nicht sonderlich geeignet. Dies kann aber jeder für sich selber testen.

Ich habe dann das Erhitzen mit einem Dremel 2000 VERSATIP getestet und das Ergebnis war sehr gut. Ebenso ist ein Nacharbeiten ohne Probleme möglich. Man muss nur darauf Acht geben, dass das Material nicht zu sehr erhitzt wird.
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a ) Den rohen T-Track erhitzen, bis er weich ist und dann die Spitze in das Rohr stecken und in einen rechten Winkel biegen. Kurz abkühlen lassen, das Material muss aber noch formbar sein!
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b ) Jetzt schnell den gebogenen T-Track mit dem Kopfstück in das Holzstück setzen und leicht über den rechten Winkel biegen und abkühlen lassen.
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Die Wölbung, welche im Knick noch zu sehen ist, kann man sehr gut mit einer heißen Kombizange begradigen.

Ich weiche hier von den Tipps einiger erfahrener T-Track Produzenten ab, welche an dieser Stelle bereits den Kopf mit den Fingern so biegen, dass dieser in das Bohrloch an der Waffe passt.
Diese Fertigkeit kann man mit einiger Übung bestimmt erlangen, dazu muss man aber einige mehr produzieren, als für eine Waffe notwendig sind Wink

c ) Im nächsten Schritt ist jetzt der Kopf so an den Seiten zu feilen, bis er optimal in das Loch an der Waffe passt.

Tipp: Da jeder Lauf und jedes Loch und somit jeder T-Track individuell hergestellt werden muss, empfiehlt es sich, diese zu beschriften!

Ich habe die Seiten zunächst mit einer groben und dann einer feinen Feile bearbeitet. Dann mit feinem Handschleifpapier und zum Schluss noch mit Polish (novus 1-2-3) poliert.

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d ) Bei der zweiten Seite müsst Ihr genau die notwendige Länge am Lauf nachmessen und die Biegekante anzeichnen.
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Die Länge noch kürzen und schon ist Euer erster T-Track fertig! 
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Da ich gleich für zwei Waffen hergestellt habe, musste ich nur noch 11 weitere biegen, sägen, feilen, schleifen und polieren … dass hat wirklich keinen Spaß gemacht!!!
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e ) Zum Schluss die T-Tracks nur noch an die Waffe kleben.
Ich habe dazu jeweils Außen und die Mitte mit Loctite 454 gel und dazwischen E 6000 verwendet.

Das Ergebnis an meiner Sterling:
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Damit wären jetzt auch schon die T-Tracks montiert. Smile


Im nächsten Schritt werde ich mich mit dem Scope Rail und der Montage von Scope und Hengstler Counter beschäftigen.

Habt noch viel Spaß mit diesem Guide …

Bis dahin Euer Vadier
und morgen einen guten Rutsch in das Neue Jahr!


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TK 77077
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Darth Chridan
Sehr schönes HowTo...aber warum so 'umständlich' Grin
Ich hab einen Heissluftfön genommen, die jeweiligen Enden erhitzt und in die Löcher vom Blaster 'gestopft'...fertig...das Ergebnis ist das Gleiche. Die tracks sind auch vom Marv...
Aber ich sage immer, entscheident ist das Ergebnis...der Weg ist egal.


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motorbiker
genauso hab ich das auch gemacht. Erst das eine Ende erwärmt und mit der Hand ungefähr vorgebogen, dann das andere Ende ebenso und danch im warmen Zustand in die Löcher. Anschließend habe ich dann nochmals beide Enden auf dem Blaster erneut erwärmt und die Kurven haben sich dann alleine richtig angelegt. Bei Kunststoff sagt der Fachmann, "das hat ein Gedächtnis", soll heißen, es will immer wieder in seine Ausgangsform zurück. Dadurch wollten die Enden wieder gerade werden und sperren sich damit auch gleich von allein. Ein ankleben ist daher bei mir unnötig, die halten von ganz allein.
 
felice
Top, der Vader hat ein Raumschiff gebaut;-) sehr schöne Fotostrecke!!


GMO German Garrison
 
Vadier
3. Scope Rail Teil I

Hallo,

weiter geht´s mit dem Scope Rail.

Als ich in 2012 begonnen habe, mich in das Thema E-11 einzuarbeiten, waren die Scope Rails mit das Erste, was ich mir im FISD bei Evilboy gekauft habe.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass man sich ein Scope Rail wirklich ganz einfach auch selber herstellen kann.

Hier zwei Varianten, mir hat gerade die Version gefallen, bei welcher der Counter direkt am Scope Rail befestigt ist und man dadurch keinen Aufsatz-Winkel von der Seite aus sieht.

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Auch wenn ich meinen Blaster so filmgetreu wie möglich bauen wollte, muss ich an dieser Stelle anmerken, dass ich aufgrund der Stabilität den Counter mittels Winkel an dem Scope Rail befestigt habe und weil ich weder die Sterling noch das Scope beschädigen wollte.

Wenn jemand 100 % filmgetreu bauen möchte, muss man den Counter unten an den Lauf der Waffe und oben am Scope festkleben. (Bietet sich bei einem reinen Alu / Resin – Bau an.)

Los geht’s!

Die Kanten vom Scope Rail waren noch nicht ganz gerade, also war erst einmal feilen angesagt.

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Zu diesem Zeitpunkt wollte ich noch ein M 38 montieren.
Die Bohrungen von Evilboy für das M 38 passten, ich musste nur die Bohrlöcher für die Originalschrauben noch etwas vergrößern.

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Und hier das fertig montierte Scope.

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Jetzt geht es darum, den Counter am Scope Rail zu befestigen.

Dazu habe ich ein Gewinde in die Bohrungen am Scope Rail für den Counter geschnitten.

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Und hier das Ergebnis

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Nach langer langer Suche hatte ich endlich das Glück, an ein schönes M 19 zu gelangen.
Hier ein paar Bilder mit dem M 19 im Vergleich zum M 38.

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Zwei Bekannte aus der Garrison machten mich bei dem letzten Bild darauf aufmerksam, dass der Winkel für die Befestigung des Counters viel zu weit vom Lauf der Waffe absteht.

Und sie haben Recht!

Also war eine Anpassung erforderlich! Dazu musste ich den Winkel absägen, verkürzen und neu befestigen. Um eine stabile Verbindung zu erzielen habe ich je zwei Löcher gebohrt und mit einem Nagel nebst Metallkleber befestigt. (Der Zwei-Komponenten-Kleber von JB Weld ist wirklich sehr belastbar!)

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In Teil II werde ich noch auf die Lackierung eingehen, die Positionierung des M 19 auf dem Scope Rail sowie den finalen Zusammenbau.

Bis dahin imperiale Grüße
Euer Vadier


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TK 77077
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Vadier
3. Scope Rail Teil II

Hallo,

heute beginne ich mit den Lackierarbeiten.

Material:
- HAMMERITE – Metallreiniger
- HAMMERITE – Metallschutzlack Hammerschlag silber
- HAMMERITE – Metallschutzlack Matt schwarz
- Grundierung
- Schleifschwamm

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Ich habe im Vorfeld einige Lacke ausprobiert, da ich mit der Lackierung möglichst nahe an den Zustand einer „gebrauchten“ Sterling herankommen wollte.
Gerade durch die Verwendung des Hammerschlaglackes schafft man eine sehr schöne unebene Oberfläche. (Den Hammerschlaglack schwarz von HAMMERITE habe ich ebenfalls getestet. Dieser ist mir jedoch zu glänzend. Daher kann ich nur die Kombination mit dem normalen Metallschutzlack in Matt schwarz empfehlen!)

Meine Empfehlung, lasst euch Zeit und dem Lack Zeit zum trocknen! Denn was nützt der schönste Blasterbau, wenn die Lackierung nicht passt.

Kurzanleitung:
- Schleifen
- Entfetten
- Grundierung (min. 1 – 2 Tage Trocknungszeit)
- Schleifen
- Lackierung mit HAMMERITE – Metallschutzlack Hammerschlag silber mit 3 - 4 Lackierungen (min. 2 – 4 Tage Trocknungszeit)
- Schleifen
- Lackierung mit HAMMERITE – Metallschutzlack Matt schwarz mit 3 – 4 Lackierungen (nur ein Tag Trocknungszeit)
- Weathering mit dem noch weichen Lack (min. 2 – 4 Tage Trocknungszeit)

Am Anfang ist immer Schleifen angesagt! Alle ungewollten Kanten und Unebenheiten müssen beseitigt sein, bevor ihr mit der Grundierung beginnt.

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Damit eventuelle Fettrückstände und Staub beseitigt werden, empfiehlt sich die Reinigung mit einem Spezialreiniger.

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Auftragen, mit der Hand (Handschuhe anziehen!) einreiben, kurz einwirken lassen und dann abspülen.

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Nachdem das Scope getrocknet ist, kann die Grundierung erfolgen.

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Die Grundierung trocknen lassen und dann schleifen.

Im nächsten Arbeitsschritt steht die Lackierung mit dem Metallschlaglack in silber an.
Der Lack ist in 3 bis 4 Schichten im Abstand von 15 Minuten aufzutragen.

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Hier könnt ihr die grobkörnige Oberflächenstruktur erkennen.

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Nachdem der Lack vollständig durchgetrocknet ist! Und ihr das Scope natürlich wieder geschliffen habt Wink , kann mit der finalen Lackierung in matt schwarz begonnen werden.

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Mehr dazu im nächsten Beitrag

Euer Vadier


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felice
Und warum wird die rail dann wieder geschliffen?
Ich bin mal gespannt, wie das Ergebnis aus der Dose aussieht....ich bitte um eine schöne NahaufnahmeSmile


GMO German Garrison
 
Vadier
Grüß dich Smile

Warum nach der Lackierung in silber geschliffen werden muss?

Nach jeder Lackierung sollte man den Gegenstand anschleifen! (mit einem Schleifschwamm) Dadurch ist garantiert, dass sich die nächste Lackierung besser verbindet und nicht abplatzt.

Bilder gibt es noch genug! Kennst mich doch Smile


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Darth Chridan
Der Felice hat ne saugeile...ja eigentlich die ultimative Lackierung bzw. Technik 'erfunden' um den Brünierungs/Rost-Effekt hinzubekommen...ich hab damit grad meinen Bapty Blaster damit 'lackiert'...ich muss sagen, ich bin von dem Ergebnis so geflasht...


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Vadier
Ja, hört sich sehr spannend an, die Farbe mittels Tupftechnik aufzutragen! Gibt bestimmt eine schön-unebene Oberflächenstruktur, die sehr gut zur Sterling passt.
Die Farbe von Hammerite gibt es ja auch in der Farbdose.

Wenn ich mal einen Blaster mit Rosteffekten herstellen möchte, werde ich diese Technik ausprobieren. Ich hoffe sehr, dass Felice dazu noch einen Guide einstellt Smile

Bei meinem aktuellen Blasterbau verzichte ich darauf, da die Sterling in wirklich sehr gutem Zustand ist und noch keinerlei Rostspuren vorhanden sind.


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felice
Werde werde ich....
Aber solange die Sterling nicht komplett verrottet aussieht, gehört die auch nicht angemaltWink


GMO German Garrison
 
Darth Chridan
Hab mal zwei Bilder gemacht...1x mit und 1x ohne Blitz...mehr wird net verraten, wie der Blaster aussieht, ist eh noch net fertig--->>
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