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Captain Rex (Teil 2)

Ist alles verspachtelt, heißt es: Schleifen, schleifen, schleifen!
Nicht entmutigen lassen, das Abschleifen der Naht-Stellen dauert Stunden und ist kräftezehrend! Es muss am Ende eine möglichst ebene Fläche ergeben.
Kleinere Unebeneheiten lassen sich per Lackierung und Weathering unsichtbar machen, aber arbeitet so sauber wie möglich.
Ich habe einen Rundschleifer von Bosch benutzt mit einer Körnung von 80, 100, 180.

Bevor es zur Lackierung geht, muss die komplette Rüstung leicht angeschliffen werden. Der Glanz des Plastiks muss verschwinden. Ich empfehle aufgrund der vielen Rundungen, Kurven und Details hier Handarbeit. Ein Schleifschwamm mit 180er Körnung funktioniert super.
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6) Lackierung / Bemalung:

Übersicht Verbrauch:
- Grundierungsspray grau: 2 Dosen (PlastiKote Primer)
- Grundierungsspray weiß matt: 8 Dosen (PlastiKote Primer)
- Schwarz matt: 1,5 Dosen (Renovo Sprühlack)
- Anthrazit matt: 1 Dose (toom Universal Sprühlack)
- Enzianblau matt: 2,5 Dosen (toom Universal Sprühlack)
- Farblos matt: 3 Dosen (Renovo Universal Sprühlack)

Schritt 1: graue Grundierung:
Das ist nicht unbedingt nötig, aber die weiße Farbe haftet besser dadurch. Außerdem erkennt man so leicht Unebeneheiten und Problemstellen, die man ausbessern sollte. Wird die Rüstung tatsächlich mal irgendwie beschädigt, taucht graue Farbe auf und man hat natürliches Weathering. (Gilt bei dem stark dreckigen Captain Rex eher nicht, bei einem Standard Clone kann dies aber nützlich sein).

--> 1 Schicht

Schritt 2: weiße Lackierung:
Das Hauptelement. Hier kann auch weiße Grundierungsfarbe genutzt werden. Die weiße Farbe ist der Kern der Bemalung. Hier muss sauber und tropffrei gearbeitet werden. Um eine schöne, deckende Schicht gleichmäßig zu erhalten, empfehlen sich 3 - 5 Schichten.

--> ich habe 4 Schichten gesprüht.

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Unbedingt die einzelnden Schichten gut und lange Trocknen lassen. Ich habe 24 - 48h pro Schicht gewartet.


Schritt 3: Blaue Lackierung der 501st Legion:
Rex ist Captain der 501st Legion. Es war unsagbar schwierig, ein vernünftiges Blau zu finden, dass passt und bezahlbar bleibt. Auch gibt es keine eindeutige Meinung, welchen Blauton die animierten Clones exakt haben. Dazu empfiehlt es sich, auf Plastikresten Farbtests durchzuführen:
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Dabei ergaben 3 Schichten "Enzianblau" das für mich akzeptabelste Ergebnis. Zusammen mit Weathering sah es den Serienvorlagen-Bildern am Ähnlichsten aus.

--> 3 Schichten Enzianblau

- für die blaue Markierung müssen die entsprechenden Rüstungsteile abgeklebt werden. Dieser Prozess ist schwierig und dauert sehr lange. Bitte hierfür genügend Zeit und Geduld nehmen. Nach langen Recherchen kam ich zu dem Schluss, dass der blaue Streifen von Schulter bis Unterarm gleich breit ist, nur am Unterarm wird er zur Hand hin schmaler. Er schließt dann an den Handschalen an, die Richtung Finger entlang der Rüstungslinien wieder breiter werden.

Schultern: durchgängig 8 cm Breite

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Oberarme: durchgängig 8 cm Breite

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Unterarme: 8 cm oben, linear abnehmend zu 5 cm am Handgelenk.
Ellbogen-Teil: 4 cm durchgängig

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Handschalen: 5 cm vom Handgelenk bis etwa 7 cm an den Fingern, entlang der Linie

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Schienbeine: etwa 4 cm Breite, wobei das Blau etwa 2mm vom "Knickrand" entfernt beginnt


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Lackieren:

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Schritt 4: Pauldron:
Das Pauldron kann ebenfalls grau grundiert werden und wird danach schwarz besprüht.

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Anschließend muss alles außer den drei Panels abgeklebt werden, da auch hier das 501st-Blau aufgesprüht werden muss:
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Schritt 5: Die Knöpfe der Rückenplatte:
Das darf auch nicht vergessen werden, die Knöpfe auf dem Rücken sind grau. Ich habe dazu eine Schicht schwarz gesprüht und dann zwei Schichten graue Grundierung. Dadurch wirkt das Grau nicht ganz so hell und sieht mehr wie auf den Vorlagen aus:
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Schritt 6: Der Helm:
Mit Abstand das schwierigste Stück. Ich rate von irgendwelchen gekauften Stanzvorlagen ab. Es muss zur eurer Rüstung und zu eurem Helm passen. Am wichtigsten ist auf jeden Fall, dass man Vorlagenbilder direkt vor sich / neben sich liegen hat.

Je nach eigener Fähigkeit kann die Helmverzierung von Hand aufgemalt werden oder mit Hilfe eines Ausdrucks.

Jaig Eyes:
Ich habe mit bescheidenen Photoshop-Kenntnissen die Jaig-Eyes von einem Vorlagen-Foto ausgeschnitten und so gut es ging auf 1:1 skaliert. Das RErgebnis habe ich ausgedruckt. Dabei sind etwa 15 verschiedene Varianten entstanden, die ich ausgeschnitten habe und and en Helm geklebt habe, und es mit den Vorlagen verglichen. Mir ist aufgefallen, dass im Gegensatz zu Rex Phase 1, die Jaig Eyes dieses Mal eher schmal und spitzer zulaufen.

Das bestmögliche Ergebnis habe ich mit Bleistift abgemalt und dann den Abklebeprozess begonnen:
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Visier-Painting:
Um die Abstände zu ermitteln habe ich eine 1:1 Skalierung abgemessen. Dann wiederrum durch anzeichnen und abkleben ausprobiert, ob es am "echten" Helm passend aussieht.
Die Ergebnisse:
- um die Zähne herum beträgt die Breite des blauen Streifens ca. 2 cm.
- Richtung Kinn schließt das Blau bündig an das "innere Grau" des Kinns an
- am Visier unten entlang nimmer das Blau von 2cm ab auf 0,8 cm Richtung "Ohr"
- in der "Mitte" entlang des Visiers beträgt die Breite 1,1 cm
- das Blau oberhalb des Visiers folgt einfach der vorhandenen Breit der "Stirnkante"
- jeweils am seitlichen Ende des Visiers beträgt die Breite Richtung Ohr 0,6 cm und verläuft leicht schräg nach oben

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Aereators, Kinn, Zähne & linkes Ohr:
Dazu kann man einfach graue Grundierung nehmen.
Die Aereators haben eine schwarze Basis mit grauem, runden Inneren. Diese sollten vor dem Verkleben mit dem Helm lackiert werden Man sollte auf keinen Fall die 3 Rechtecke am linken Ohr vergessen!

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"Bart" & "Flammenstirn"
Eine besondere Herausforderung ist die Helmverzierung bei Captain Rex Phase 2.
Ich habe hierfür Acrylfarben und normale Bastel-Pinsel benutzt.
Die Farben sind:
- Weiß
- Hellblau
- Orange
- Terracota

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Hier sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Ein paar Tipps zur Bemalung:

- das Blau habe ich in einer Art Zick-Zack-Bewegung aufbemalt
- immer unbedingt das Vorlagenbild vor einem haben
- auf Details achten! So sind die blauen Zacken unter dem rechten Jaig Eye z.B. genau so geformt, wie auf dem ersten Foto zu sehen:

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Die weitere Bemalung war aus meiner Sicht nie ein Braun oder reines Terracota sondern eine Mischung aus Braun und Orange. Ich habe die Farben 50:50 gemischt, danach noch einen etwa 10-20% Weiß beigemischt.

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Den mittleren Streifen des "Barts" habe ich mit weißer Farbe aufgemalt. Außerdem oben an der Stirn mit verwässerter weißer Farbe ein paar Akzente an den "Flammen" gesetzt:

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Schritt 7: Brust-Details / "Seitenstreifen":
Leider habe ich hier kaum Fotos, aber im Wesentlichen ist es diesselbe Technik wie beim "Bart" am Helm. Nur ist der Streifen etwa 4 cm breit, wovon das Weiß am meisten Platz einnimmt.
Hier links am Rand etwas zu sehen:
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7) Battle-Damage & Weathering:

Dieser Teil ist natürlich sehr Rex-spezifisch, allerdings kann das Basis-Weathering sicherlich auf alle Animated Clones angwendet werden. Je nachdem wie stark man das Weathering haben möchte.
Wichtig ist vor allem, auf die Details zu achten. Typische Kratzer und eindeutige Muster sollten so gut wie möglich übernommen werden.

Generelles Weathering:
- vor allem in die Rillen und Ritzen wird graues Spray gesprüht. Auf den Rest der Rüstungsteile kann ebenfalls eine dünne Schicht grau gesprüht werden.
- mit einem nassen (!) Schleifschwamm (140er Körnung) wird das Grau wieder soweit abgeschliffen, dass der gewünschte Grad an "grauem Dreck" übrig bleibt. Vor allem in den Rillen bleibt die typische graue Weathering-Farbe.
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Battle Damage:
Es ist unmöglich, exakt diesselben Kratzer und Schäden nachzuahmen, wie es in der Serie zu sehen ist. Vor allem ändert sich dies von Folge zu Folge auch gerne mal. Allerdings gibt es einige charakteristische Stellen, die man nachmachen sollte. Z.B. an der rechten Schulter, den Handschalen und an den Unterarmen.
Die beste Technik ist die Farbabriebe und -platzer mit Schleifpapier zu gestalten.

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Die Kill-Tags müssen die korrekte Anzahl aufweisen und auch hier ist auf Details zu achten. Einige sind krümmer, kürzer, schräger als andere.
Am besten malt man sie von Hand mit Bleistift vor. Abgesehen vom Helm, den Schienbeinen und dem rechten Unterarm sind sie in das Blau eingekratzt. Die beste Methode für mich war die Hülle eines Kugelschreibers:

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Auch der Helm bekommt das Basis-Weathering und die korrekte Anzahl an Kill-Marks. Dafür habe ich schwarze Acrylfarbe verwendet:

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Die "Lüftungsschlitze" kann man auch ausschneiden. Oder man verwendet die beigelegten Aufkleber von Kevin. Leichte, schwarze "Dampfspuren" sollten aber angebracht werden.


Der Rangefinder bekommt graue Grundierung und wird dann mit "Anthrazit" geweathert. Genauso wie das Basis-Weathering. Dann kann er angeschraubt werden:
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Spezial-Weathering:
Diese Methode hat sich gemeinschaftlich im Detachment entwickelt. Bei Captain Rex war, wie sonst bei bisher keinem anderen Animated Clone, ein starkes, comichaftes und fleckiges Weathering zu sehen.
So:
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Außerdem sind an Oberschenkeln und Brust leichte gelblich-grüne Flecken zu erkennen.

Diese Methode habe ich ausgetestet und sie hat einwandfrei funktioniert.

Benötigt werden:
- Schleif-Vlies, fein
- schwarze Acrylfarbe
- senfgelbe Acrylfarbe
- Papiertücher
- Wasser

Vorgehen:
- Schleif-Vlies anrosten lassen (mit Wasser draußen über Nacht liegen lassen, in Regen legen usw.)
- Farbe mit Wasser mischen, sollte sehr flüssig sein
- rostiges Schleif-Vlies ins Wasser-Farbgemisch tupfen und über die gewünschte Rüstungs-Stelle auftupfen. Das ergibt relaitv flüssige, schwarz-braune Flecken.
- Flecken jetzt mit der Hand (oder Stoffhandschuhe) verreiben, so dass das gewünschte Teil komplett dünn von dieser Farbe überzogen ist.
- jetzt SOFORT mit einem nassen Papiertuch alles vorsichtig abtupfen, vor allem hässliche Farb-Ränder damit verschwinden lassen
- trocknen lassen
- je nach gewünschtem Grad noch 3-4 mal wiederholen
So wird die Rüstung nach und nach fleckig und unterschiedlich stark in dem Comic-look dreckig. Die Rillen und Linien können mit demselben Farbgemisch und einem Pinsel nachgemalt werden, sodass das helle Grau vom Basis-Weathering ebenfalls dunkler und passender wird.

Dasselbe macht man für die gelben Farbflecken am Brust- und Oberschenkebereich.

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[img][/img]

Hier ist der mittlere Streifen noch NICHT mit dem Pinsel nachgemalt:
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Mehrere Vorgänge & nachgemalte Rillen:
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Mit gelben Flecken:
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Das Pauldron wurde mit dem Basis-Weathering versehen. Auf den Panels wurde das Blau soweit abgeschliffen, dass das Schwarz durchkommt. So sieht es ebenfalls gebraucht aus. Anschließen noch das SPezial-Weathering mit nur 2 Vorgängen:
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Beispiel für vollständiges Weathering & Damaging:
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8) Letzte Details:

Kama:
Ich habe den Kama anfertigen lassen, da ich diese Art von Schneider-Fähigkeit nicht habe.
Dazu sind die richtigen Maße nötig.

Der Kama sollte ungefähr von jeweils der ersten Gürtel-Rille links und rechts von der Gürtelmitte beginnen und hinten mittig zusammenlaufen.
Vond er Länge her reicht er etwa bis zur Mitte des Knies.
Am besten ist der Kama zweiteilig und hat am oberen Ende eine Art "Burgzinnen-Muster". Die Zinnen werden dann mit Klett benäht, so dass man die Kama-Teile innen im Gürtel befestigen kann.

Dieses Bild von Kevin zeigt die "Klett-Zinnen":
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Der blaue Streifen ist 2 cm breit. Wichtig sind die Rundungen an den Ecken. Der Kama ist am unteren Ende leicht geschwungen.

Das Weathering ist mt grauer und brauner, spezieller Stofffarbe aufgetragen. Dabei habe ich die Trockenbürstmethode angwendet.

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Holster-Befestigung:

Die Holster werden mit einem 2 cm breiten Aluminum-Streifen befestigt. In der "Windel" ist dafür auch schon der Platz angedeutet. Die Streifen werden glatt geschliffen und können dann weiß lackiert und normal geweathert werden.
Sie werden folgendermaßen vorgebogen (Bilder von Kevin):
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Jetzt können sie an die Holster angenietet werden. Ich habe sie zusätzlich an den Holstern verklebt.

Sofern man die "Windel" verschraubt hat, muss man die mittleren Schrauben lösen und die Alu-Streifen mit einbauen.

Schuhe:
Die Schuhe sind relativ einfach selbst zu bauen, sofern man einen Kontakt in de USA oder hier auf einer Airbase hat.
Für den korrekten Look sind diese Schuhe zu empfehlen:

Hunter's Bay Eastborough Slippers, braun zu finden hier: http://www.payles...ctId=67929

Man benötigt eine US-Kreditkarte und eine US-Adresse, daher braucht man einene Kontakt in den USA oder auf der Airbase. Es lohnt sich aber finanziell auf jeden Fall.

Vorgehen:
- die Sohle muss abgeschliffen werden und auf eine flache Höhe gebracht werden. Ich empfehle dazu einen Bandschleifer.
- so sieht es dann aus:

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- jetzt müssen 11 Ritzen pro Seite eingeschnitten werden, also ingesamt 4x11 Ritzen. Am besten mit Edding vormarkieren:

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- jetzt die mitgelieferten, und ausgeschnittenen Vinylplatten aufkleben. Darauf achten, dass sie zur Fußspitze hin leicht schräg sitzen!

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- die Schuhe jetzt mit einem Leder-Farbspray weiß besprühen. Leder-Farbspray ist wichtig, da normale Sprühfarbe nicht hält. VORHER DEN SCHUH GROB ABSCHLEIFEN, DAMIT DIE FARBE BESSER HÄLT.
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- jetzt genau an der gezeigten Stelle (5 Nahtsticke weg von diesem elastischen Verbindungsstück) jeweils ein Loch bohren und einen Druckknopf anbringen:
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- das Gegenstück des Druckknopfs in die von Kevin gelieferten Lunststoffbügel einbauen, anbringen und nachprüfen, ob alles passt. Auf den Fotos habe ich vor dem Kleben das noch mit Klebeband fixiert zum Testen:
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- noch das "Spezial-Weathering" auftragen und fertig! (Graues Basis-Weathering ist bei dieser kleinen Fläche nicht nötig):
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Ich hoffe, dadurch kann ich einigen Clone-Interessierten ein wenig weiterhelfen. Der Bau war wirklich spaßig, spannend, herausfordernd und ich habe sehr viel gelernt!
Fragen jederzeit per PM!

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